Verlauf

Rund 20 Personen versammelten sich am Stand der Bundeswehr und protestierten mit zwei Bannern gegen die Präsenz von Kriegsgerät auf dem Stadtfest sowie gegen die geplante beziehungsweise zunehmende Militarisierung und Aufrüstung in Deutschland.

Initiiert wurde die Kundgebung vom Bündnis Schulstreik gegen die Wehrpflicht gemeinsam mit weiteren Bündnissen. Die zuständigen Behörden ließen die spontane Versammlung zu und wiesen den Teilnehmenden eine Fläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Bundeswehrstandes zu.

Nach etwa 25 Minuten wurde die Versammlung beendet.

Reaktionen im Umfeld

Im Umfeld der Kundgebung kam es zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen Versammlungsteilnehmenden und Passantinnen. Unter anderem entwickelte sich ein lautstarker Wortwechsel über die Frage, wer gegenüber wem Anweisungen zu geben habe.

Mehrere Passantinnen riefen den Versammlungsteilnehmenden Beleidigungen zu, teilweise lediglich im Vorbeigehen. Andere blieben stehen und suchten das Gespräch. Dabei kam es zu kontroversen Diskussionen über die Bundeswehr, die Proteste und deren Präsenz auf dem Stadtfest.

In einzelnen Situationen suchten Passantinnen gezielt die Konfrontation mit den Versammlungsteilnehmenden. Einige dieser Situationen konnten erst durch das Eingreifen der Polizei beendet werden.