Gegen die Wehrpflicht
Ein zentraler Kritikpunkt der Demonstrierenden war die geplante Wehrpflicht. Sie kritisieren, dass über die Zukunft von Schüler:innen und Jugendlichen entschieden werde, ohne dass diese ausreichend beteiligt würden. Eine mögliche Wehrpflicht könne Ausbildungs- und Lebensplanung unmittelbar beeinflussen und zugleich zu einer Militarisierung der Gesellschaft beitrage.
Milliarden für Aufrüstung
Kritik gab es außerdem an den geplanten Ausgaben für Verteidigung und Rüstung. Die Demonstrierenden bemängeln, dass gleichzeitig in Bereichen wie Gesundheit und Soziales gespart werde. Sie stellen dabei die Frage, welche Prioritäten bei der Verteilung öffentlicher Mittel gesetzt werden und warum Ausgaben für militärische Zwecke weiter steigen.
Militärische Forschung an der TU Dresden
Auch die TU Dresden war Thema der Demo. Kritisiert wurde insbesondere Forschung mit Bezug zu militärischer Drohnentechnik sowie die Zusammenarbeit mit dem Israelischen Rüstungskonzern Elbit Systems. Die Demonstrierenden fordern, dass Hochschulen nicht an der Entwicklung militärischer Technologien und Waffensysteme beteiligt sein sollen.

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