Zusammenkommen statt nur demonstrieren
Die Demonstration des Bündnisses „Zeit zum Handeln“ unterschied sich von einer klassischen Demo. Statt ausschließlich durch die Straßen zu ziehen, kamen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch, diskutierten und begannen, sich gemeinsam zu organisieren.
Damit soll versucht werden, Protest stärker für Menschen zu öffnen, die sich von klassischen Demonstrationsformen bisher vielleicht weniger angesprochen fühlen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur, nach außen ein Zeichen zu setzen, sondern auch miteinander in Kontakt zu kommen und gemeinsam handlungsfähig zu werden.
300 Menschen wollen mitmachen
Besonders bemerkenswert war die große Bereitschaft, sich weiter einzubringen: Von den rund 750 Teilnehmenden erklärten sich etwa 300 Menschen bereit, bei der Organisation der nächsten Aktion am Sonntag, dem 13. September, mitzuhelfen.
Damit möchte das Bündnis auch deutlich machen, dass Menschen mit ihren Sorgen über die politische Entwicklung nicht alleine sind. Gerade in schwierigen politischen Zeiten können gemeinsames Organisieren, Austausch und gegenseitige Unterstützung dazu beitragen, Zusammenhalt zu schaffen.
Wie geht es weiter?
Am 13. September soll die nächste Aktion stattfinden. Auch dabei soll es voraussichtlich wieder darum gehen, neue Formen des Protests auszuprobieren und Menschen stärker miteinander ins Gespräch und ins gemeinsame Handeln zu bringen.

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